Verwendung
Kala Namak ist das Salz für alles, was nach Ei schmecken soll, ohne Ei zu sein. In veganem Rührei aus Tofu, in Kichererbsenmehl-Omeletts, in veganer Mayonnaise oder Eiersalat — eine Prise genügt, um den Eindruck zu erzeugen.
Wichtig: erst zum Schluss zugeben. Der Schwefelgeschmack ist flüchtig und verliert sich bei längerem Kochen.
In der indischen Küche gehört es über Chaat, Obstsalate mit Chili und Limette, Raita und Lassi. Auch über Avocado, Tomatensalat und gebratenen Tofu.
Gut zu wissen
200 g in der wiederverschließbaren Blechdose — die größte Menge im Sortiment zum niedrigsten Preis je 100 g.
Der Geruch beim Öffnen ist deutlich schwefelig und für viele zunächst gewöhnungsbedürftig. Auf dem Gericht tritt das stark zurück. Trocken lagern.
Trotz des Namens ist das Salz nicht schwarz, sondern rötlich-violett; gemahlen wird es rosa.
Herstellung
Kala Namak entsteht nicht durch bloßes Trocknen. Kristallsalz wird zusammen mit Salsola Stocksii, einer Pflanze aus dem indischen Raum, in geschlossenen Gefäßen erhitzt. Dabei bilden sich die schwefelhaltigen Verbindungen, die dem Salz seinen Geschmack geben.
Das ist ein traditionelles Verfahren aus dem indischen Subkontinent und der Grund, warum Kala Namak nicht durch anderes Salz zu ersetzen ist.
Geschmack
Salzig, mineralisch — und dann kommt die Schwefelnote, die unverwechselbar an hartgekochtes Eigelb erinnert. Genau diese Verbindung sorgt für den Effekt.
Dahinter liegt eine leichte Metallik, die in der indischen Küche als Teil des Geschmacksbildes gilt und zu säuerlichen und scharfen Speisen gut passt.
Sparsam dosieren: Kala Namak ist durchsetzungsstark, und zu viel davon kippt vom Ei-Eindruck ins Unangenehme.
Zutaten
