Pfeffer – mehr als scharf
Pfeffer ist die meistgenutzte und am wenigsten beachtete Zutat der Küche. Dabei unterscheiden sich die Sorten deutlich – vergleichbar mit Wein aus verschiedenen Lagen.
Malabar Pfeffer von der indischen Westküste ist der ausgewogene Alltagspfeffer. Tellicherry Pfeffer stammt von derselben Küste, wird aber später geerntet: größere Körner, fruchtigere Note. Kampot Pfeffer aus Kambodscha gilt als einer der feinsten überhaupt und ist deutlich blumiger.
Pfeffer grün wird unreif geerntet und schmeckt frisch-krautig, Pfeffer fermentiert bringt eine tiefe, fast salzige Note. Zitronenpfeffer ist eine Mischung und passt zu Fisch und Geflügel.
Ein Hinweis zur Zubereitung: Pfeffer erst kurz vor dem Servieren mahlen. Die ätherischen Öle verflüchtigen sich innerhalb von Minuten – deshalb schmeckt frisch gemahlener Pfeffer so deutlich anders.
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