Verwendung
Grüner Pfeffer ist weicher als schwarzer und lässt sich zwischen den Fingern zerdrücken — Mühle braucht es nicht zwingend. In hellen Saucen bleiben die ganzen Körner sichtbar und sind Teil des Gerichts.
Klassisch in der Pfeffersauce zum Steak: Körner leicht andrücken, im Bratensatz mit Sahne oder Cognac aufkochen. Ebenso zu Fisch, Geflügel, Kalb, in Rahmsaucen und an Gemüse.
Weil er milder ist, verträgt er auch mehr Menge — dort, wo schwarzer Pfeffer schnell dominant wird, kann grüner die Hauptrolle übernehmen.
Gut zu wissen
35 g in der wiederverschließbaren Blechdose. Die kleine Menge hat einen Grund: Grüner Pfeffer ist deutlich leichter als schwarzer, weil er weniger dicht ist.
In Salzlake vergoren statt getrocknet gibt es denselben Pfeffer bei uns als Pfeffer fermentiert — noch weicher, noch fruchtiger. Trocken und dunkel lagern.
Herstellung
Grüner Pfeffer wird unreif geerntet und schonend getrocknet, bevor die Fermentation einsetzt, die aus grünem Pfeffer schwarzen macht. Deshalb bleibt die Farbe erhalten — und mit ihr das frische, krautige Aroma.
Es ist dieselbe Pflanze wie beim schwarzen Pfeffer; nur Erntezeitpunkt und Trocknung unterscheiden sich.
Der Pfeffer stammt aus kontrolliert biologischem Anbau; die Kontrollstellennummer steht auf der Dose.
Geschmack
Frisch, grasig, leicht fruchtig — grüner Pfeffer schmeckt deutlich krautiger als schwarzer und erinnert an frische Kräuter statt an Holz.
Die Schärfe ist milder und runder. Sie kommt später, brennt weniger und lässt Raum für die anderen Aromen; deshalb funktioniert grüner Pfeffer in hellen, feinen Saucen, wo schwarzer alles überdecken würde.
In ganzen Körnern mitgekocht gibt er sein Aroma langsam ab und bleibt als milde Schärfe im Hintergrund.
Zutaten
Nährwerte
| je 100 g | |
|---|---|
| Energie (kJ) | 485 kJ |
| Energie (kcal) | 116 kcal |
| Fett | 1,0 g |
| - davon gesättigte Fettsäuren | 0,0 g |
| Kohlenhydrate | 23,0 g |
| - davon Zucker | 22,0 g |
| Eiweiß | 4,0 g |
| Salz | 0,0 g |
