Verwendung
Frisch mahlen und zum Schluss zugeben. Bei einem Pfeffer dieser Güte ist das keine Feinheit, sondern der Punkt: Die ätherischen Öle, für die man ihn kauft, verfliegen bei Hitze innerhalb von Minuten. Wer ihn mitkocht, könnte auch günstigeren nehmen.
Über das ruhende Steak, in die abgeschmeckte Sauce, auf Käse, über Tomaten mit Olivenöl, an Pasta mit Butter und Parmesan.
Kampot-Pfeffer funktioniert auch süß: über Erdbeeren, an Schokoladendesserts, über Vanilleeis. Seine zitrische Note macht das möglich, während gewöhnlicher Pfeffer dort nur scharf wäre.
Gut zu wissen
110 g in der wiederverschließbaren Blechdose.
Kampot-Pfeffer ist eine geschützte Ursprungsbezeichnung. Nur Pfeffer aus der Region Kampot in Kambodscha darf so heißen — vergleichbar mit Champagner oder Parmaschinken. Er gilt seit Generationen als einer der besten Pfeffer der Welt.
Denselben Pfeffer gibt es bei uns auch fermentiert: Pfeffer fermentiert — grün geerntet und in Salzlake vergoren statt getrocknet. Trocken und dunkel lagern.
Herstellung
Der Pfeffer wächst an der Küste Südkambodschas auf mineralreichen Böden, wird von Hand geerntet und in der Sonne getrocknet. Anbau und Verarbeitung sind durch die Ursprungsbezeichnung geregelt, und genau diese Regeln sind der Grund für die gleichbleibende Qualität.
Der Pfeffer stammt aus kontrolliert biologischem Anbau; die Kontrollstellennummer steht auf der Dose.
Geschmack
Die Schärfe ist da, aber sie steht nicht im Vordergrund. Zuerst kommt eine blumige, fast parfümierte Note, dann eine deutliche Zitrusspitze — beides sucht man bei gewöhnlichem schwarzem Pfeffer vergeblich.
Die Schärfe folgt danach, rund und warm statt stechend, und klingt lange aus. Im Nachgeschmack bleibt eine leichte Holznote.
Der Unterschied fällt am deutlichsten dort auf, wo Pfeffer allein steht: auf einem einfachen Butterbrot, über Tomaten, auf einem Stück Käse. In einer kräftig gewürzten Sauce geht er dagegen unter — dafür ist er zu schade.
Zutaten
