Verwendung
Zucchini besteht zu großen Teilen aus Wasser, und das ist beim Würzen das eigentliche Problem: Salz zieht Flüssigkeit, die Scheiben werden weich und schmecken verdünnt. Deshalb erst braten oder grillen, bis sie Farbe haben, und dann würzen.
Auf dem Grill funktioniert es anders herum: Scheiben mit Öl einpinseln, würzen, direkt auflegen. Die Hitze ist hoch genug, dass die Feuchtigkeit sofort verdampft.
Ebenso an Auberginen, Paprika und Ofengemüse, über gegrillten Halloumi, an Zucchinipuffer, in einen lauwarmen Gemüsesalat mit Olivenöl.
Gut zu wissen
60 g in der wiederverschließbaren Blechdose. Grundlage ist ein Balsamico-Salz aus Salzflocken und getrocknetem Balsamico-Essig.
Da Weinessig enthalten ist, kann die Mischung Sulfite enthalten — wer darauf empfindlich reagiert, prüft die Angaben auf der Dose. Trocken lagern.
Herstellung
Wir mischen und füllen das Zucchini Gewürz in unserer Manufaktur im Odenwald ab. Zwölf Zutaten, sonst nichts: kein Trennmittel, kein Geschmacksverstärker, kein Aroma, kein Zucker. Die Zutaten stammen aus kontrolliert biologischem Anbau; die Kontrollstellennummer steht auf der Dose.
Geschmack
Das Balsamico-Salz gibt den Ton: salzig mit einer süß-säuerlichen Kante. Genau diese Säure braucht Zucchini, die von sich aus kaum Geschmack mitbringt — sie gibt dem Gemüse eine Richtung, statt es nur zu salzen.
Zwiebel und getrocknete Tomate bringen Süße und Umami, Knoblauch die herzhafte Basis. Petersilie und Schnittlauch halten es frisch.
Die helle Seite ist breit angelegt: Orangen- und Zitronenschale, dazu Hibiskusblüten mit ihrer fruchtigen Säure. Der Kerbel — fein-anisig — ist die stille Besonderheit und passt zu mildem Gemüse besser als kräftigere Kräuter. Muskatnuss und schwarzer Pfeffer runden ab.
Scharf ist die Mischung nicht.
Zutaten
