Verwendung
Das Gewürz gehört an den Anfang, nicht ans Ende. Zwiebeln und Hackfleisch anbraten, zwei bis drei Esslöffel einrühren und kurz mitrösten — dieses Anrösten im Fett ist entscheidend, weil sich die Aromen von Cumin und Paprika erst in Öl richtig lösen. Erst danach Tomaten und Bohnen dazugeben.
Dann Zeit lassen. Ein Chili con Carne wird nach dreißig Minuten essbar und nach anderthalb Stunden gut. Wer am Vortag kocht, wird belohnt: Über Nacht rundet sich die Schärfe merklich ab.
Auch ohne Fleisch: an Bohnentöpfe, Linsen und Kichererbsen, in Süßkartoffelsuppe, über Ofengemüse, an Reispfannen. Wer vegetarisch kocht, verliert nichts — die Mischung bringt den Geschmack, nicht das Hackfleisch.
Gut zu wissen
100 g in der wiederverschließbaren Blechdose. Für einen Topf für vier Personen rechnet man zwei bis drei Esslöffel. Trocken und dunkel lagern.
Herstellung
Wir mischen und füllen das Chili con Carne Gewürz in unserer Manufaktur im Odenwald ab. Sechzehn Zutaten, sonst nichts: kein Trennmittel, kein Geschmacksverstärker, kein Aroma, kein Zucker. Alle Zutaten stammen aus kontrolliert biologischem Anbau; die Kontrollstellennummer steht auf der Dose.
Die Rauchnote kommt aus echtem geräuchertem Paprika, nicht aus Raucharoma. Als Salz verwenden wir Fleur de Sel.
Geschmack
Zwiebel und Chili stehen an erster und zweiter Stelle — die Mischung ist von Grund auf herzhaft und scharf angelegt. Getrocknete Tomate bringt Fruchtigkeit und Umami mit.
Der geräucherte Paprika ist die prägende Zutat: Er legt eine rauchige Schicht über alles und ist der Grund, warum das Gericht nach Feuer schmeckt, auch wenn es auf dem Herd stand. Cumin und Koriander bilden dazu das klassische Tex-Mex-Rückgrat, Kümmel und Piment geben Wärme, Ingwer eine frische Spitze.
Ungewöhnlich für ein Chili sind die deutschen Kräuter am Ende der Liste: Liebstöckel, Majoran und Basilikum. Sie sind in kleiner Menge enthalten und geben dem Topf eine suppige Tiefe, die man bei amerikanischen Mischungen nicht findet.
Die Schärfe ist mittel und baut sich langsam auf. Wer es milder mag, dosiert niedriger und gibt Schmand dazu.
Zutaten
