Verwendung
Oregano ist eines der wenigen Kräuter, die getrocknet kräftiger schmecken als frisch — beim Trocknen konzentrieren sich die ätherischen Öle. In der italienischen Küche wird deshalb fast ausschließlich getrockneter verwendet.
Er verträgt Hitze besser als Basilikum und darf in Saucen mitkochen. Auf die Pizza kommt er trotzdem besser nach dem Backen, weil die Blätter sonst verbrennen.
Für Pizza und Tomatensaucen, Gyros und Souvlaki, gegrillten Feta, Ofengemüse, Marinaden, Bohnengerichte und griechische Salate.
Gut zu wissen
30 g in der wiederverschließbaren Blechdose, geschnitten.
Geschnittene Blätter halten ihr Aroma deutlich länger als gemahlene und lassen sich zwischen den Fingern zerreiben — dabei setzt man die Öle frei, kurz bevor sie ins Essen kommen. Das ist ein spürbarer Unterschied.
Trocken und dunkel lagern.
Herstellung
Die Blätter werden getrocknet und geschnitten. In der Dose ist ausschließlich Oregano — kein Salz, keine Streckmittel, keine anderen Kräuter.
Der Oregano stammt aus kontrolliert biologischem Anbau; die Kontrollstellennummer steht auf der Dose.
Geschmack
Herb, würzig und leicht bitter, mit einer pfeffrigen Schärfe im Hintergrund. Oregano ist deutlich kräftiger als die meisten Küchenkräuter und setzt sich auch in kräftig gewürzten Gerichten durch.
Genau deshalb sparsam dosieren: Zu viel Oregano schmeckt schnell nach Kräutertee und überdeckt alles andere.
Er ist der Gegenspieler zum süßlichen Basilikum — in einer Tomatensauce arbeiten die beiden gegeneinander und ergänzen sich dadurch.
Zutaten
Nährwerte
| je 100 g | |
|---|---|
| Energie (kJ) | 1414 kJ |
| Energie (kcal) | 338 kcal |
| Fett | 10,0 g |
| - davon gesättigte Fettsäuren | 2,0 g |
| Kohlenhydrate | 50,0 g |
| - davon Zucker | 49,0 g |
| Eiweiß | 11,0 g |
| Salz | 0,02 g |
