Verwendung
Thymian gehört zu den Kräutern, die früh ins Gericht kommen. Er verträgt lange Garzeiten, ohne sein Aroma zu verlieren — anders als Basilikum oder Petersilie, die spät zugegeben werden.
In Schmorgerichte und Suppen also von Anfang an, an Ofengemüse vorher mit Öl vermischt, in Marinaden gemeinsam mit Knoblauch und Zitrone.
Für Schmorbraten, Lamm, Geflügel, Ofenkartoffeln, Pilze, Tomatensaucen, Hülsenfrüchte und Kräuterbutter. Auch in Kräuteröl und an gebratenen Fisch.
Gut zu wissen
35 g in der wiederverschließbaren Blechdose, geschnitten.
Thymian gehört zusammen mit Rosmarin, Oregano und Bohnenkraut zu den robusten Kräutern. Wer eine fertige Mischung sucht, findet sie bei den Kräutern der Provence.
Trocken und dunkel lagern.
Herstellung
Die Blättchen werden getrocknet und von den holzigen Stängeln getrennt. In der Dose ist ausschließlich Thymian — kein Salz, keine Streckmittel.
Der Thymian stammt aus kontrolliert biologischem Anbau; die Kontrollstellennummer steht auf der Dose.
Geschmack
Herb und würzig, mit einer harzigen Tiefe und einer leichten Schärfe. Thymian schmeckt weniger blumig als Rosmarin und weniger bitter als Oregano — er liegt zwischen beiden.
Sein Aroma stammt größtenteils vom Thymol, demselben Stoff, der ihm den Ruf als Heilkraut eingebracht hat. Bei Erkältungstee ist das der Grund; im Essen sorgt es für die charakteristische, leicht medizinische Note im Hintergrund.
Er verträgt sich besonders gut mit Knoblauch, Zitrone und Olivenöl — die Kombination ist die Basis der südfranzösischen Küche.
Zutaten
Nährwerte
| je 100 g | |
|---|---|
| Energie (kJ) | 285 kJ |
| Energie (kcal) | 112 kcal |
| Fett | 7,4 g |
| - davon gesättigte Fettsäuren | 2,7 g |
| Kohlenhydrate | 27,0 g |
| - davon Zucker | 1,7 g |
| Eiweiß | 9,1 g |
| Salz | 0,1 g |
