Verwendung
Sparsam. Liebstöckel ist das durchsetzungsstärkste Kraut in unserem Sortiment — ein halber Teelöffel reicht für einen Topf Suppe, und selbst das kann schon zu viel sein.
Er verträgt lange Garzeiten und gehört früh ins Gericht. In Suppen und Eintöpfen entfaltet er sich über zwanzig bis dreißig Minuten.
Für Gemüse- und Kartoffelsuppen, Eintöpfe, Brühen, Schmorgerichte, Bratensaucen und Gulasch. Auch in Frikadellen und Hackfleischgerichten.
Gut zu wissen
15 g in der wiederverschließbaren Blechdose — die kleinste Menge im Sortiment. Das ist kein Versehen, sondern Absicht: Bei diesem Kraut reicht wenig sehr lange.
Der Name Maggikraut führt in die Irre. Die Würzsauce enthält kein Liebstöckel — sie schmeckt nur ähnlich. Der Zusammenhang ist umgekehrt: Das Kraut riecht so, wie viele Menschen „Suppe" definieren, und hat deshalb den Beinamen bekommen.
Trocken und dunkel lagern.
Herstellung
Die Blätter werden getrocknet und gerebelt. In der Dose ist ausschließlich Liebstöckel — kein Salz, keine Streckmittel.
Der Liebstöckel stammt aus kontrolliert biologischem Anbau; die Kontrollstellennummer steht auf der Dose.
Geschmack
Kräftig, würzig und unverwechselbar suppig, mit einer sellerieartigen Tiefe und leichter Bitterkeit. Wer einmal daran gerochen hat, erkennt Liebstöckel überall wieder.
Er ist eines der wenigen Kräuter, die einem Gericht sofort Tiefe geben — deshalb steckt er in vielen unserer herzhaften Mischungen, vom Bratkartoffel Gewürz bis zur Gemüsebrühe.
Die Grenze zwischen „gibt Tiefe" und „schmeckt nur noch nach Liebstöckel" ist schmal. Lieber zu wenig nehmen und nachlegen.
Zutaten
Nährwerte
| je 100 g | |
|---|---|
| Energie (kJ) | 198 kJ |
| Energie (kcal) | 47 kcal |
| Fett | 1,0 g |
| - davon gesättigte Fettsäuren | 0,0 g |
| Kohlenhydrate | 5,0 g |
| - davon Zucker | 5,0 g |
| Eiweiß | 4,0 g |
| Salz | 0,0 g |
