Verwendung
Das Fleisch trocken tupfen und großzügig einreiben — bei einem Braten von anderthalb Kilo darf es ruhig eine gute Handvoll sein. Dann ruhen lassen: dreißig Minuten reichen, über Nacht im Kühlschrank ist besser. Das Salz zieht in die oberen Millimeter ein und würzt das Fleisch, statt nur außen zu liegen.
Beim Krustenbraten wird die eingeschnittene Schwarte zusätzlich kräftig eingerieben. Das Salz entzieht ihr Wasser, und genau das macht sie später knusprig statt zäh.
Über den Braten hinaus passt die Mischung zu allem Deftigen: an Schmorgerichte, in die Bratensauce, an Rouladen, über Ofenkartoffeln, an Sauerkraut und Knödel. Auch für Grillfleisch, das nicht süß mariniert werden soll.
Das ganze Rezept steht bei uns im Blog: Perfekter Schweinebraten mit Kruste.
Gut zu wissen
140 g in der wiederverschließbaren Blechdose. Als Basis dient Steinsalz — grobkörniger als Siedesalz und damit besser geeignet zum Einreiben, weil es sich langsamer löst und nicht sofort abrutscht. Trocken lagern.
Herstellung
Wir mischen und füllen das Schweinebraten Gewürz in unserer Manufaktur im Odenwald ab. Neun Zutaten, sonst nichts: kein Trennmittel, kein Geschmacksverstärker, kein Aroma, kein Zucker. Die Gewürze und Kräuter stammen aus kontrolliert biologischem Anbau; die Kontrollstellennummer steht auf der Dose.
Geschmack
Der Kümmel ist die Leitzutat und macht die Mischung sofort erkennbar: kräftig, erdig, unverwechselbar deutsch. Er ist der Grund, warum ein Braten nach Braten schmeckt und nicht nach gewürztem Fleisch.
Majoran und Thymian stehen dahinter — der eine herb-süßlich, der andere würzig-mediterran; zusammen bilden sie die Kräuterschicht, die zu Schwein gehört. Zwiebel und Knoblauch geben Tiefe, Paprika Farbe und eine milde Süße, Muskat eine warme Note im Hintergrund.
Scharf ist die Mischung nicht. Chili ist keines enthalten, die Schärfe kommt allein vom schwarzen Pfeffer und bleibt dezent — bei einem Gericht, das mehrere Stunden im Ofen steht, wäre alles andere unangenehm.
Zutaten
Rezepte mit Schweinebraten

