Verwendung
Die klassische Streuchili für den Tisch: über Pizza und Pasta, in Aglio e Olio, an Arrabiata, über Suppen. Ein halber Teelöffel reicht meist für zwei Portionen.
Im Kochen entfaltet sich die Schärfe am besten in Öl — Flocken kurz in warmem Öl anziehen lassen, dann die übrigen Zutaten dazu. In Wasser gegeben bleibt ein Teil der Schärfe ungenutzt.
Für selbstgemachtes Chiliöl: zwei Esslöffel Flocken mit 250 ml Olivenöl auf 60 Grad erwärmen, eine Stunde ziehen lassen, abfüllen.
Gut zu wissen
70 g in der wiederverschließbaren Blechdose.
Ohne Saat — die Kerne sind entfernt. Das hat zwei Gründe: Sie tragen kaum Schärfe bei (die sitzt in den Scheidewänden, nicht in den Kernen), knirschen aber zwischen den Zähnen und wirken auf dem Teller unsauber. Die Schärfe wird dadurch gleichmäßiger.
Mit 10.000 bis 15.000 Scoville ist dies unsere mildeste Chili — für den Alltagsgebrauch die praktischste. Trocken lagern.
Herstellung
Cayenne-Schoten werden getrocknet, entkernt und zu Flocken gebrochen — nicht gemahlen. Flocken lassen sich besser dosieren und verteilen sich sichtbar, statt das Gericht durchgehend zu färben.
Geschmack
Cayenne schmeckt klar und direkt: eine saubere, warme Schärfe ohne große Fruchtnote. Sie kommt schnell, brennt vorn im Mund und klingt zügig ab.
Genau diese Geradlinigkeit macht sie zur Standardchili — sie verändert den Geschmack eines Gerichts kaum, sondern fügt Schärfe hinzu. Wer Fruchtigkeit sucht, greift zur Jalapeño; wer Rauch will, zum Chipotle.
Ohne Kerne wirkt die Schärfe gleichmäßiger verteilt — man trifft nicht auf einzelne heiße Stellen, sondern hat ein durchgehendes Niveau.
Zutaten



