Verwendung
Die Schoten sind ganz — das ist praktisch, weil man die Schärfe darüber steuert. Ganz mitgekocht und vor dem Servieren entfernt, geben sie eine milde Wärme ab. Aufgeschnitten oder zerdrückt setzen sie deutlich mehr frei.
In der thailändischen Küche werden sie im Mörser mit Knoblauch und Kräutern zur Currypaste verarbeitet. Für Wok-Gerichte gibt man ein bis zwei Schoten mit ins heiße Öl.
Für selbstgemachtes Chiliöl: einige Schoten mit Öl auf 60 Grad erwärmen und ziehen lassen. Auch in Marinaden, an Suppen und in scharfe Saucen.
Gut zu wissen
40 g in der wiederverschließbaren Blechdose, ganze Schoten. Weil sie sehr leicht sind, ergibt die Menge deutlich mehr Schoten, als das Gewicht vermuten lässt.
Birds Eye liegt deutlich über Jalapeño und Cayenne, aber weit unter den extremen Sorten wie Trinidad Scorpion. Wer thailändisch kocht, ist damit richtig bedient. Trocken lagern.
Herstellung
Birds Eye ist die kleine, spitze Chili, die man aus der südostasiatischen Küche kennt — in Thailand heißt sie Prik Kee Noo. Die Schoten werden reif geerntet und getrocknet, ohne weitere Verarbeitung.
Der Name kommt von der Größe: Die Früchte sind kaum größer als ein Vogelauge.
Geschmack
Die Schärfe kommt schnell und direkt, ohne den langen Vorlauf der extremen Sorten. Sie ist klar und sauber, mit weniger Fruchtigkeit als eine Jalapeño und weniger Rauch als ein Chipotle.
Dahinter liegt eine leicht grasige Note, die an die frische Schote erinnert.
Diese Geradlinigkeit ist der Grund für ihre Verbreitung in Asien: Sie liefert Schärfe, ohne den Geschmack eines Currys zu verändern, in dem ohnehin viele Aromen zusammenkommen.
Zutaten
Nährwerte
| je 100 g | |
|---|---|
| Energie (kJ) | 1577 kJ |
| Energie (kcal) | 377 kcal |
| Fett | 17,0 g |
| - davon gesättigte Fettsäuren | 3,2 g |
| Kohlenhydrate | 32,0 g |
| - davon Zucker | 30,0 g |
| Eiweiß | 12,0 g |
| Salz | 0,1 g |
