Verwendung
Die Jalapeño ist die Chili für den Alltag: scharf genug, um zu schmecken, mild genug, um sie nicht tropfenweise zu dosieren. Ein Teelöffel reicht für einen Topf für vier Personen — das ist eine Größenordnung, mit der sich normal kochen lässt.
Getrocknete Chili entfaltet sich in Fett besser als in Wasser. In Saucen also früh mit anrösten, nicht erst am Ende einstreuen.
Für Salsa, Guacamole, Chili con Carne, Nachos, Tacos, Marinaden, scharfe Dips und selbstgemachtes Chiliöl. Auch über Pizza und Pasta.
Gut zu wissen
50 g in der wiederverschließbaren Blechdose.
Zur Einordnung unserer Chilis: Cayenne-Flocken liegen bei 10.000 bis 15.000 Scoville, die Jalapeño bei 15.000 bis 40.000, die Carolina Reaper bei bis zu 1.200.000. Der Sprung nach oben ist also kein gradueller.
Geräuchert heißt dieselbe Chili Chipotle — gleiche Sorte, völlig anderer Geschmack. Trocken lagern.
Herstellung
Die Jalapeño stammt ursprünglich aus Mexiko und ist heute die verbreitetste Chilisorte in Europa. Für dieses Produkt werden die Schoten getrocknet und verarbeitet — ohne Salz, ohne Zusätze.
Geschmack
Vor der Schärfe steht eine deutliche Fruchtigkeit — grasig, leicht süßlich, an grüne Paprika erinnernd. Das ist der Grund, warum die Jalapeño so beliebt ist: Sie bringt Geschmack mit und nicht nur Hitze.
Die Schärfe kommt zügig, ist klar umrissen und klingt vergleichsweise schnell wieder ab. Sie brennt vorn im Mund, nicht im Rachen — anders als die scharfen Sorten, deren Schärfe erst verzögert und dafür dauerhaft einsetzt.
In getrockneter Form ist sie etwas konzentrierter und weniger frisch-grasig als die frische Schote, dafür haltbar und jederzeit verfügbar.
Zutaten
Nährwerte
| je 100 g | |
|---|---|
| Energie (kJ) | 1577 kJ |
| Energie (kcal) | 379 kcal |
| Fett | 17,0 g |
| - davon gesättigte Fettsäuren | 3,2 g |
| Kohlenhydrate | 32,0 g |
| - davon Zucker | 30,4 g |
| Eiweiß | 12,0 g |
| Salz | 0,07 g |
