Verwendung
Die Schoten sind ganz und etwa kirschgroß. Ganz mitgekocht geben sie ihr Aroma ab und bleiben in der Schärfe zurückhaltend; angeschnitten oder zerdrückt setzen sie die volle Schärfe frei.
In der karibischen Küche gehören sie in Pepperpot, Eintöpfe und Reisgerichte. Eine Schote im Topf reicht meist für vier Portionen.
Ebenso in scharfen Saucen, in Chiliöl und Chili-Essig, in Marinaden für Fisch und Geflügel. Wer eine Schote in eine Flasche Essig gibt, hat nach zwei Wochen ein karibisches Würzmittel.
Gut zu wissen
25 g in der wiederverschließbaren Blechdose — die kleinste Menge im Sortiment, weil ganze getrocknete Schoten fast nichts wiegen.
Mit 60.000 bis 100.000 Scoville liegt Wiri Wiri über Jalapeño, aber weit unter Trinidad Scorpion. Trocken lagern.
Herstellung
Wiri Wiri stammt aus Guyana und ist dort in fast jedem Garten zu finden — außerhalb Südamerikas und der Karibik bekommt man sie selten. Die kleinen, runden Schoten werden reif geerntet und getrocknet.
Sie gehört botanisch zur selben Art wie Habanero und Scotch Bonnet, was ihr blumiges Aroma erklärt.
Geschmack
Deutlich fruchtiger und blumiger als die meisten Chilis dieser Schärfe — mit Noten, die an tropische Früchte erinnern. Das ist die Verwandtschaft zur Habanero, die man schmeckt.
Die Schärfe setzt zügig ein und hält an, bleibt aber im Vergleich zu den extremen Sorten beherrschbar.
Für karibische Gerichte ist sie deshalb die passendere Wahl als eine reine Schärfe-Chili: Sie bringt Geschmack mit, nicht nur Hitze.
Zutaten
