Verwendung
Dill ist ein Kraut für kalte und lauwarme Speisen. Beim Kochen verliert er sein Aroma schnell — in warme Gerichte gehört er erst zum Schluss, in kalte gern früher, damit er quellen kann.
In Joghurt, Quark und Sauerrahm zehn Minuten ziehen lassen, bevor man abschmeckt. In Gurkensalat gibt man ihn direkt mit dem Salz dazu und lässt beides zusammen wirken.
Für Gurkensalat, Tzatziki, Kräuterquark, Joghurtdressings, gedünsteten Fisch, Lachs, Kartoffeln mit Butter, Rote Bete und Eiersalat.
Gut zu wissen
30 g in der wiederverschließbaren Blechdose.
Nur die Spitzen — die feinen, weichen Blattfäden ohne Stängelanteil. Das ist der teurere Teil der Pflanze und der aromatischere; billige Dillprodukte enthalten oft grobe Stängelstücke, die kaum Geschmack mitbringen.
Fertig kombiniert steckt Dill in unserem Gurkensalat Gewürz und in Dip Dip Dip. Trocken und dunkel lagern.
Herstellung
Die Spitzen werden schonend getrocknet und gerebelt. In der Dose ist ausschließlich Dill — kein Salz, keine Streckmittel, kein Stängel.
Der Dill stammt aus kontrolliert biologischem Anbau; die Kontrollstellennummer steht auf der Dose.
Geschmack
Frisch-anisig mit einer leicht süßlichen Note — Dill ist mit Fenchel und Anis verwandt, und das schmeckt man.
Sein Aroma ist zart und flüchtig; deshalb verträgt er keine Hitze und wirkt in kalten Speisen am stärksten. In einer Gurken- oder Joghurtzubereitung entfaltet er sich vollständig.
Die Verbindung zu Gurke ist keine Konvention, sondern chemisch begründet: Beide teilen Aromastoffe, die sich gegenseitig verstärken. Dasselbe gilt für Dill und Fisch.
Zutaten
Nährwerte
| je 100 g | |
|---|---|
| Energie (kJ) | 1278 kJ |
| Energie (kcal) | 305 kcal |
| Fett | 3,9 g |
| - davon gesättigte Fettsäuren | 0,7 g |
| Kohlenhydrate | 36,7 g |
| - davon Zucker | 36,4 g |
| Eiweiß | 17,9 g |
| Salz | 0,11 g |
